Eichhörnchenbotschaft.

 



Diese Botschaft entstammt einem Projekt aus meiner Tätigkeit als Tierkommunikatorin.
Ich habe verschiedene Tiere gefragt, was sie den Menschen sagen möchten.
 

Da zur Zeit viele Eichhörnchen meinen Weg kreuzen, habe ich die Eichhörnchenbotschaft ausgewählt.

 

Eichhörnchen. mit welcher Botschaft trittst du an die Menschen heran?

 

Bei mir geht es eher um etwas Existenzielles, die Nahrungssuche. Wir suchen uns schon einen entsprechend gesicherten Lebensraum, also einen Lebensraum mit ausreichend Nahrung. Wir Tiere des Waldes kommen uns dabei gar nicht mal so ins Gehege.

 

Es ist, als gäbe es eine stille Absprache, dass so gesammelt wird, dass keiner Hunger leiden muss.

 

Bei den Nussbäumen haben wir sehr große Einbußen zu verzeichnen. Denn die Nüsse erfreuen sich bei den Menschen immer größerer Beliebtheit. Ich kann das verstehen, denn gerade die Nüsse sind es, die lebenserhaltende Stoffe beinhalten.

 

Doch es gibt einen großen Unterschied zwischen den Menschen und uns. Der Mensch kann in seinem Lebensraum locker ohne Nüsse überleben. Bei uns ist es schon entscheidend, Nüsse zu haben, oder auch nicht.

 

Die Nüsse sind ein wertvoller Lieferant, die Nüsse liefern uns alles was wir zum Überwintern brauchen.

 

Wir ernten mit Bedacht und durchaus rücksichtsvoll. Der Mensch erntet gierig, er leert die Bäume oft bis auf die letzte Nuss.

 

Das zwingt uns zu einem Revierwechsel und dadurch verlieren wir Zeit, Zeit die wiederum entscheidend ist, ob wir überleben oder nicht. Und ein Revierwechsel birgt auch Gefahren.

 

Ich möchte aufrufen zu mehr Rücksicht. Denkt bei der nächsten Ernte an uns Spitzohren. Wenn ihr auch nur ein Viertel der Ernte für uns am Baum lasst, davon wird eine ganze Sippe satt und für euch ist es vielleicht kein so großer Verlust.

 

Das war es auch schon. Für euch sicherlich nichts Weltbewegendes, aber für uns Spitzohren ist das sehr wichtig.

© Iris Drechsel 22,10,2019

 

 

 

 

 

Aramis

 

Aramis, ein Pferd das mich sehr berührt hat. Den Namen habe ich geändert, weil er nicht mit seinem ursprünglichen Namen angesprochen werden wollte.

Ich veröffentliche hier einige Sätze von Aramis, der ein schweres Pferdeleben hatte und sicherlich kein Einzelfall ist.


Die Situation ist so verfahren und ich befinde mich in absoluter Dunkelheit. Für mich ist das alles sehr schwer zu ertragen.

 

Dann möchte ich dich bitten, mich nicht xxxxxxx zu nennen. Dieser Name ist wie ein Fluch, er bringt mir nur Unglück. An diesem Namen sind so viele Erwartungen geknüpft, die ich niemals werde erfüllen können. Dieser Name ist eine schwere Last, eine Last unter der ich zusammenbreche.

 

Ich weiß selbst, dass es wohl keine Rolle spielt, wie ich gerufen werde. Meine Situation wird sich dadurch nicht ändern.

Es ist einfach nur ein Gedanke, als wäre ein anderer Name auch eine andere Identität. Als könnte ich meinem jetzigen Leben entfliehen, oder diesem Leben überhaupt.

 

Erwartungen, Erwartungen, Erwartungen, dieses Wort schwebt über mir, wie ein Damoklesschwert. Mein Mensch ist sehr ehrgeizig, sehr, sehr ehrgeizig.

Das ist nicht neu für mich. Ich hatte zuvor schon mit ehrgeizigen Menschen zu tun, aber meine jetzige Situation übertrifft alle anderen bei weitem, im negativen Sinne. Das klingt hart, weil diese Menschen so hart sind, sie sind sehr hart.

 

Ich möchte jetzt gerne allgemeiner sprechen, weil mein Mensch eigentlich nur tut, was Generationen vor ihm getan haben. Ich möchte ihn nicht verurteilen, er ist nicht schuld daran, dass wir Pferde so viel Schmerz ertragen müssen.

Und wenn mein Mensch 100 Jahre alt wird, er wird in diesem Leben nicht einmal annähernd so viel Schmerz erfahren, wie ich es in meinem kurzen Leben erfahren habe.

 

Ich überlege mir noch, ob ich auf Details eingehe, oder es eurer Fantasie überlasse. Denn eure Fantasie in Sachen Strafen auferlegen ist grenzenlos.

 

Bitte, ich betone immer wieder, hier spreche ich allgemein, für all die Menschen die mir Gewalt angetan haben. Ich weiß nicht, wie viele noch kommen werden, wann dieses Martyrium für mich vorbei ist.

 

Dies ist nur ein kleiner Auszug meiner Gespräche mit Aramis. Ich habe ihn und seinen Besitzer wochenlang mit Hilfe der Tierkommunikation begleitet, weil der Besitzer tatsächlich umdenken wollte und auch alles versucht hat, um sanfter mit Aramis umzugehen.

Noch während unserer Gespräche wurde Aramis verkauft. Er kam aber in sanfte Hände, die überhaupt nichts mit dem Profireitsport zu tun hatten. Dort genießt er heute noch die Liebe seiner Menschen.

13.03.2017

 

Botschaft von Pudel Matze.

 

„Es ist schade, dass wir Tiere oft auf unsere körperliche Erscheinung reduziert werden.
Uns werden rassetypische Eigenschaften zugeschrieben, was Verhalten und Wesen angeht.
Aber schaut doch einmal genauer hin. Wir scheren euch Menschen doch auch nicht alle über einen Kamm.
Ich nehme euch als eigenständige Wesen wahr. Jeder Mensch klingt anders, bewegt sich anders, hat seine ganz spezielle und für mich sehr aussagekräftige Gefühlsebene. Und diese Gesamtwahrnehmung macht für mich jeden Menschen ganz speziell.
Ihr gehört alle derselben Spezies an und doch seid ihr – jeder für sich – einzigartig.
Betrachtet uns Tiere bitte auch so, als einzigartige Geschöpfe, jeder mit seiner Geschichte, seinem Wesen, eben einzigartig“.

 

 

28.01.2017

 

 

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